Corona-Krise und was macht das mit uns?

Vermutlich waren wir alle am Anfang als die ersten Nachrichten unsicher. Was soll ich davon halten, dachte ich? Fake oder eine ernsthafte Bedrohung?

Bis zum letzten Freitag als die Absage der ITB abends spät kam, war ich noch ganz gechillt. Aber dann habe ich mich auch durch die allgemeine Panik anstecken lassen. Vor allem, als am Dienstag das Virus sogar in unserem Dorf im schönen Ostallgäu angekommen ist.

Jetzt geht es mir wieder besser, denn seit ich mich mehr mit dem Thema beschäftige, darüberschreibe und schon mehrere Webinare mit dem Thema „Stürmische Zeiten meistern“ – gegeben habe, bin ich wieder ganz ruhig und bei mir.

Heute schreibe ich nicht über Verkaufstechniken, schwierige Kunden und Zeitmanagement. Heute stehst du und dein Seelenleben bei mir im Mittelpunkt. Mein Job ist es, zu motivieren, beruhigen und dich damit auf neue oft unerwartete Ideen und Lösungen zu bringen.

In den letzten Tagen habe ich mit vielen Menschen über die Auswirkungen des Corona-Virus und die künstlich-erschaffene Panik gesprochen. Dabei habe ich sechs sehr engagierte Menschen interviewt. Sie leben in unterschiedlicher Umgebung und haben unterschiedliche Alltagsaufgaben, sieh mal was sie alle eint:

„Unser Team ist aufgeschlossener, spricht viel mehr miteinander, hält zusammen – ist zusammengeschweißt. Wir lachen wieder und versuchen alles nicht so ernst zu nehmen.“

– Reisebüro-Fachfrau Anja aus Wurzen

„Ich bleibe bei mir – gehe ins Vertrauen. Statt blöde Nachrichten anzuschauen, mache ich schöne Dinge, lese ein Buch, tue Gutes für mich und versuche zu entspannen.“

– Coach Manuela aus Altenstadt

„Ich bin viel bewusster geworden, nehme mir Zeit für die wichtigen Dinge, gehe raus in die Natur und sehe auf einmal viel mehr wie vorher. Wichtig sind positive Gedanken, die Ernährung und die Stärkung des Immunsystems. Im Allgäu scheinen die Menschen alles nicht so ernst zu nehmen.“

– Ruheständlerin Elvira aus Nesselwang

„Bei uns ist zwar noch vieles im Chaos – aber ich versuche runter zu fahren und zu entschleunigen – vor allem für unsere Kinder.“

– Landwirtin Andrea aus Prad in Südtirol

„Ich habe meinen Frieden damit gemacht. Ich tue alles, damit es mir gut geht und lasse mich nicht anstecken.“

„Ich persönlich bin so richtig dankbar für die vielen kleinen Dinge die jetzt in den Vordergrund gerückt sind. Dankbar für Gesundheit, für viele Gespräche, für die Natur. Ich bin immer im Bewusstsein wie wertvoll es ist, all diese Möglichkeiten zu genießen und volles Vertrauen zu meinem Körper zu haben.“

– Physiotherapeutin Annette aus Pfronten

Mein Fazit nach all diesen Aussagen:

  • Vertraue deinem Körper
  • Sei dankbar über deine Schätze
  • Gehe in die Gelassenheit auch in so einer Situation
  • Sei bewusst sein und achtsam

In meinem allernächsten Bekanntenkreis gibt es hauptsächlich gelassene Menschen. Da bin ich sehr dankbar. Es gibt ein Zitat von Jim Rehn, dass du vielleicht auch schon mal gehört hast:

Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.

Hier kannst Du mehr darüber nachlesen: „Wieso du der Durchschnitt der 5 Menschen bist, mit denen du die meiste Zeit verbringst und was das für dich bedeutet“ [Link öffnet externe Seite.]

Und zum Thema Fake-Nachrichten und ständige Berieselungen mit Panik gibt es hier die Gute-Nachrichten-Portale:

Ich bin mir sicher: Wir schaffen auch das!

Bleib großartig

Margit

P.S. Gerade kam noch eine wunderbare Message-Nachricht zu mir:

Liebe Margit, ich möchte einfach mal danke sagen für dein Webinar heute. Dank dir habe ich es gut verkraftet, dass ich vor circa einer halben Stunde die Nachricht erhalten habe, dass Israel keine Deutschen mehr ins Land lässt.

Ich habe eine € 12.000 Buchung mit Abreise 15. März – das kann ich mir wohl abschminken.

Dank deiner aufbauenden Worte hat es mich nicht ganz so umgehauen, wie es vielleicht vor deinem Webinar noch der Fall gewesen wäre. Irgendwie wird es weitergehen.

Liebe Grüße aus Berlin, M.

1 Antwort
  1. Alexandra
    Alexandra sagte:

    Hallo Margit, dein Fazit kann ich nur teilen und an dieser Stelle vielen lieben Dank für die Verlinkung zu meinem Artikel. Alles Gute für dich und auf dass sich alles zum Guten fügen möge für all die Branchen, die in den letzten Monaten so gebeutelt wurden. Herzlichst, Alexandra

    Antworten

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