Endlich selbstbewusst am Counter – Teil 1: Dein Ziel

  • „Ich bin zu lieb. Ich traue mich nicht „nein“ zu sagen.
  • Ich lasse mir gern im Verkaufsgespräch das „Heft“ aus der Hand nehmen.
  • Meine Freundlichkeit wird oft ausgenutzt.“

Das höre ich in vielen Gesprächen mit euch heraus. Und das hat mich auf die Idee gebracht, diese Problematik in einen Artikel aufzunehmen. Was bedeutet eigentlich „Selbstbewusstsein“? Laut Wikipedia: „Selbstbewusstsein heißt das Bewusstsein seiner selbst.“

Schauen wir uns den ersten Punkt mal genauer an: Dein Ziel, wo möchtest du hin, was wäre deine Idealvorstellung, dein gewünschtes Verhalten?

Hier stellt sich zuerst diese Frage:

Was möchtest Du denn gern verändern?

Etwas Wichtiges vorab: Du bist genau richtig und gut genug! Du verkaufst mit Leidenschaft Reisen und hast dir deinen Traumberuf ermöglicht. Du liebst deine Kunden und sie dich. Du arbeitest gern in deinem Team und bist beliebt.

Aber irgendetwas fehlt oder gefällt dir nicht – sonst würde dich dieses Thema nicht interessieren. Um was geht es Dir? Um zu lange Kundengespräche, zu wenig Abschlüsse oder zu viel Gutmütigkeit? Würdest Du gern mal deine Meinung sagen oder das Heft im Kundengespräch in die Hand nehmen?

Wie möchtest du dich in Zukunft gegenüber deinem Chef, deinen Kollegen und Kunden verhalten?

Vielleicht so zum Beispiel: „Ich vertraue meiner Intuition – meinem Bauchgefühl – und sage nein, wenn mir etwas zu viel ist oder ich es nicht machen möchte“.

Was genau möchtest Du verändern? Was ist deine Absicht?

Deine Absicht sollte

  • so konkret und glasklar wie möglich sein,
  • möglichst messbar sein,
  • im besten Fall dein Herz höherschlagen lassen,
  • realistisch sein,
  • in der Gegenwartsform geschrieben und
  • gegen nichts sprechen.

Ein paar Beispiele für eine klare Absicht: „Ab sofort sage ich freundlich und direkt meine Meinung.“ „Ich agiere mutiger in Gesprächen.“ „Ich setze Grenzen und gewinne dadurch Sicherheit.“

Egal wie Deine Absicht lautet – das Gute ist daran, dass du dich jetzt mit deinem Wunsch beschäftigst. Was wäre ansonsten die Alternative? Du regst dich über unangenehme Situationen auf, schimpfst oder verurteilst, suchst den Schuldigen. Im schlimmsten Fall ärgerst du dich über dich selbst und bist hilflos und fühlst dich ausgeliefert. Also das ist auch nicht hilfreich, oder?

Ist dir jetzt klar, dass der Schlüssel zur Veränderung an deinem Ziel liegt?

Dein Umfeld wird dich so lieben wie du bist – hier kommen kaum Impulse zur Veränderung. Da kommt höchstens: „Kündige doch oder schlucks weg, da musst doch durch oder Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ oder sonstige Ratschläge. Blöd ist nur, dass dir vielleicht die gleichen Situationen in einer anderen Firma wiederbegegnen. Das nennt man „spiegeln“ und ist ein späteres Thema in dieser Reihe.

Ich wünsche dir den Mut dein Ziel zu entdecken und freue mich über deinen Kommentar. Dafür sage ich schon gleich: DANKESCHÖN

Hier geht es um dich! Um die Entdeckung deiner Stärken und Werte und damit um deine persönliche Weiterentwicklung. Das ist kein Verkaufsseminar, es geht hier nicht nur um deine Arbeit im Reisebüro – sondern eine wunderbare Reise zu dir selbst und deinen Fähigkeiten. Bis bald!

Aufgepasst!

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