10 coole Tipps zur Motivation im Reisebüro-Alltag

Letzte Woche gab es 10 Tipps für die Chefs zur Motivation ihrer Mitarbeiter. Ihr seid in der glücklichen Lage und euer Chef beherzigt diese Ideen schon lange, quasi schon immer? Prima!

Wenn euer Chef allerdings noch am Üben ist, dann könnt ihr vieles auch selbst beeinflussen.

Wann braucht man Motivation? Wenn man keine Lust hat, wenn alles zu viel wird, wenn zu Hause alles durcheinander ist, wenn man durchhängt, nicht mehr weiterkommt, immer die gleiche Routine, keine Idee hat wie man es ändern könnte, keinen Plan, keine Struktur…

Jetzt seid ihr dran – hier kommen eure 10 Tipps zur Motivation im Reisebüro-Alltag:

  1. Setze Dir Ziele, die du auch erreichen kannst – und bei denen es Spaß macht, sie zu erreichen. Realistische und herausfordernde Ziele energetisieren und geben unserem Handeln eine Richtung. In der konzentrierten Anspannung kommen wir in den „Flow“, verfolgen angespannt unsere Ziele, ohne uns ablenken zu lassen. Ein wenig Zeitdruck ist der Motivation sogar förderlich – er zwingt zur Selektion der wichtigsten Aufgaben. Durch Ziele lassen sich Erfolg und Misserfolg erst definieren – das motiviert oder zwingt dazu, Fragen nach dem “Warum?” zu stellen.
  2. Motivierende Vorbilder Motivation zum Lernen und Arbeiten bekommen wir durch Vorbilder: Lese Biografien und rede mit erfolgreichen Menschen. Der Austausch und das Wissen über andere inspiriert und verdeutlicht, was alles möglich ist in diesem Leben. Das lädt zum Nachmachen ein!
  3. Frage dich wie man Dinge, also zum Beispiel Arbeitsabläufe, Aufgaben, Kundengespräche anders als gewohnt lösen kann. Warum machen wir das immer so und nicht so? Dinge können und müssen hinterfragt werden, das steigert die Kritik- und Problemlösefähigkeit. Die aufgeworfenen Fragen sind Treibstoff bei der Aufnahme neuen Wissens – weil du nach Antworten lechzt. Wie entstehen neue Fragen? Indem man sein gewohntes Umfeld aktiv verlässt: Geh auf Inforeisen, teste ein neues Hobby, lies ein unbekanntes Buch!
  4. Gewöhne dir eigene Arbeitstechniken an, die den Alltag erleichtern. Das können Textbausteine, Vorlagen, To-Do-Listen, Short-Cuts oder eine erleichtere Ablage sein – da gibt es sicher viele Ideen, die in deinem Tagesgeschäft hilfreich sind. Gib monotoner Arbeit einen neuen Kick -strukturiere sie um oder schau sie dir aus einem anderen Blickwinkel an. Manchmal helfen einfachere Arbeiten auch zur Entspannung und schone deine Reserven für anspruchsvollere Tätigkeiten. Schiebe Aufgaben, welche zu erledigen oder unangenehm sind, nicht vor dich her. Das ist nicht nur ein Zeitfresser, sondern auch ein Demotivations-Faktor.
  5. Belohne dich für gute Arbeit, mach mal Pause, spendier dir ein Eis oder gebe dir selbst ein kurzes Feedback und lobe dich. „Heute habe ich viel geschafft!“ oder „Mit diesem Kunden bin ich super klargekommen!“
  6. Verspreche nur, was du auch schaffen kannst! Dir selbst, deinen Vorgesetzten oder Kollegen. Alles andere führt nur zu Überforderung und Frust. Das kleine Wort NEIN will geübt werden.
  7. Achte darauf, dass du nach Feierabend und am Wochenende wirklich entspannst. Hobbys helfen beim Runterkommen oder sind eine gut nutzbare Kreativitätsquelle. Die sechste Tasse Kaffee, die dritte durchgearbeitete Nacht, der zweite Herzinfarkt? Lass es nicht so weit kommen! Ehrgeiz in Beruf sind eine gute Sache, eine gewisse Fokussierung auch – aber nicht die Vernachlässigung der menschlichen Grundbedürfnisse!
  8. Treffe dich in deiner Freizeit mit „normalen“ Menschen, die nichts mit deinem Job zu tun haben. Das hilft, auch in stressigen Zeiten cool zu bleiben und Probleme aus anderer Perspektive zu sehen. Außerdem bringen dich Netzwerke und Informationen von anderen oft weiter. Nie vergessen: Der Beruf ist nicht alles. Lasse deine Familie und Freunde nicht zu kurz kommen. Beides ist wichtig für das innere Gleichgewicht.
  9. Entspanne dich mit Sport und autogenem Training. Beides hilft, auf andere Gedanken zu kommen. Außerdem steigert es das Selbstwertgefühl. Sich mit Musik zu entspannen, wirkt auch motivierend für die Arbeit. Dann geht man wieder etwas gelassener in den Tag. Sorge auch für genügend Schlaf! Die Wissenschaftler sagen mindestens 7 Stunden!
  10. Nutze viele Weiterbildungsangebote. Qualifiziere dich vielseitig, mache einen Sprachkurs, nehme an Fortbildungen teil – auch gern mal etwas zur persönlichen Weiterentwicklung. Dadurch erweiterst du deinen Horizont – und im nächsten Schritt vielleicht dein Aufgabengebiet. Etwas zu wissen ist cool und nährt das Selbstbewusstsein. Wissen lässt sich leicht vernetzen und in anderen Gebieten anwenden. Je vielfältiger unser Wissen ist, desto kreativer sind wir und desto mehr Perspektiven können wir zum Lösen von Problemen einsetzen.

Bei anhaltender Motivationslosigkeit: Frage dich, ob du an der richtigen Stelle arbeitest. Machst du etwas, was dir Spaß macht und in dem du gut bist? Denke über Alternativen nach – und suche eine Lösung, falls du in einer Sackgasse steckst.

Hast Du noch weitere Tipps zum Thema Motivation für uns alle auf Lager? Wie immer freue ich mich sehr über hilfreiche Kommentare und Ideen aus euren Reihen.

Jetzt bist du gefragt:

  • Welche weiteren Tipps zum Thema Motivation hast du für uns alle auf Lager?
  • Was motiviert dich in deinem Reisebüro?
  • Mache den Selbsttest zur Überprüfung: Download(PDF) zum Ausdrucken

Wie immer freue ich mich sehr über hilfreiche Kommentare und Ideen aus euren Reihen!

4 Kommentare
  1. Christina
    Christina sagte:

    Danke liebe Margit, das inspiriert mich, auch wenn ich einige Punkte schon automatisch anwende. Den Tipp mit dem Lesen von Biografien werde ich mal ausprobieren, da ich ohnehin sehr gerne lese. Und ganz wichtiges Thema für mich: Umgang mit dem Aufschieben von unangenehmen Aufgaben, das demotiviert tatsächlich! Deswegen sagen wir immer zu Arbeitsbeginn gerne: „Die Kröte zuerst“ – was so viel bedeutet, dass man die unangenehmste Aufgabe zuerst erledigen sollte – das gibt für den ganzen Tag ein unglaublich gutes Gefühl! 🙂

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    • Margit Heuser
      Margit Heuser sagte:

      Hallo Christina, herzlichen Dank für den freundlichen Kommentar. Das ist echt gut – das mit der Kröte. So geht es mir auch – nix wie weg und dann vergnügt in den Tag. Liebe Grüße aus dem Allgäu von Margit

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  2. Silke Silke Edel-Pfannschmidt
    Silke Silke Edel-Pfannschmidt sagte:

    Hallo Frau Heuser,
    Sie selbst wissen, dass es bei mir auch eine Zeit gab, wo mir die Arbeit im Reisebüro keinen Spaß mehr gemacht hat. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei. Ich musste für mich erkennen, dass ich im falschen Büro gearbeitet habe. Mittlerweile bin ich ziemlich zufrieden mit meiner Entscheidung zur mobilen Reiseberatung. Die meiste Motivation bekomme ich durch ein tolles Feedback meiner Kunden. Ja und ich setze mir Ziele. Nichts ist schöner, als das Gefühl, wieder etwas geschafft zu haben. Und wenn dies mal nicht gelingt, hinterfrage ich, was ich anders tun sollte. Das spornt mich an.

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