Machen Sie mir mal ein Angebot, sagt der Kunde

Sie kennen diese Anfragen nach einer individuellen Mietwagenrundreise durch USA oder Südafrika-Rundreise mit Mauritius und, oder, oder… Machen Sie mir doch mal ein gutes Angebot, sagt der Kunde; aber wird das auch was? Bucht er am Ende oder bedeutet das nur Arbeit?

Ist die Anfrage von einem Stammkunden, sind Sie auf der sicheren Seite. Sie kennen den Kunden und wissen, ob er nur viel fragt oder auch bucht.

Ich empfehle Ihnen bei einem Neukunden so vorzugehen:

  1. Kontaktdaten aufnehmen – Ich gehe davon aus, dass Sie alle erfragen
  2. Die super-freundliche Frage: „Ich mache Ihnen gern ein Angebot. Habe ich dann auch eine Chance, dass Sie bei mir buchen?
  3. „Ich habe folgenden Vorschlag: Gern arbeite ich Ihnen ein Angebot aus. Sie haben sicher Verständnis, dass wir für den Zeitaufwand € 50 (oder mehr) berechnen. Sind Sie damit einverstanden?“

Es ist dann die Entscheidung des Reisebüros, ob Sie die Bearbeitungsgebühr mit der Buchung verrechnen oder nicht.

  • Die sichere Variante: Sie buchen mindestens eine Teilleistung schon fest ein. Also zum Beispiel den Flug oder einen Mietwagen.
  • Sie arbeiten das Angebot aus. Versuchen Sie maximal eine Stunde zu investieren. (Uhr im Auge behalten)
  • Sie vereinbaren einen verbindlichen Termin, um Ihr Angebot zu präsentieren.
  • Sollte dem Kunden ein Besuch in Ihrem Reisebüro nicht möglich sein, schicken Sie das Angebot per Mail. Allerdings unbedingt mit einer Terminansage (2 Tage max.) bis wann Sie sich wieder melden.

Sollte der Kunde sich nicht melden, dann haken Sie unbedingt nach.

2 Kommentare
  1. Leo
    Leo sagte:

    Wäre das aber hier nicht etwas kurz gegriffen? Also ich stelle mir das Bildlich vor:
    Besucher wird Begrüßt (bei uns wird aufgestanden – manchmal auch entgegen gegangen aber noch zu selten)
    Der Besucher schnoddert uns ein Hallo zurück und sagt: Ich möchte eine MW Reise in die USA , ich habe wenig Zeit (davon gehe ich mal aus, denn sonst hätte man ja in die Bedarfsermittlung einsteigen können) machen Sie mir ein gutes Angebot“
    Hier würde ich sagen, gerne aber um ein gutes Angebot zu finden möchte ich wissen was Sie sich vorgestellt haben soll es an die Ost oder Westküste, Florida oder ins Landesinnere, möchten Sie einen Camper usw. Sie sagten ja gerade Sie hätten wenig Zeit sollen wir einen Termin ausmachen bei dem es besser passt? – wäre meine Antwort oder aber wenn partout kein Termin gemacht werden soll , brauche ich zumindest die Eckdaten um per Mail vorsuchen zu können (ca. 30-45 Minuten) dass per Mail sende (also Flug und MW mit einem Vorschlag wie man das gestalten könnte -Stichwortartig) und dann kann der Kunde entscheiden ob er mir mehr Infos gibt oder nicht. (Zu meiner Schande muss ich gestehen wir haken bei Angeboten noch nicht nach)
    Oder verstehe ich hier den Inhalt nicht ganz und es ging darum , wenn man den Zeitdieb erkannt hat – Ihm sich zu entledigen oder eine Beratungsgebühr zu nehmen?

    Antworten
    • Margit Heuser
      Margit Heuser sagte:

      Lieber Leo, alles richtig. Perfekt ist der Verlauf: Entgegengehen, vorstellen, Kunde Platz anbieten, Getränk anbieten, Kontaktdaten aufnehmen, Bedarfsermittlung sauber durchführen. Offene Fragen stellen! Eine Terminvereinbarung treffen – Wenn der Kunde nicht gleich bucht – immer nachhaken. Zeitdiebe sind es dann, wenn Du keine Kontaktdaten hast und nicht nachhakst. Bei Neukunden könnt Ihr überlegen, ob Ihr eine Beratungsgebühr nehmt…. Okay? Wenn nein, dann frage nach, ich unterstütze Dich gern. Liebe Grüse Margit

      Antworten

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